2023 Juli Nordmallorca Vor Anker vor Port de Pollensa
2022 von Griechenland nach Spanien 2000 Seemeilen VILM 117
OLBIA . SARDINIEN . 16.08.22
Wir liegen in Olbia am kommunalen Quai. Seitdem ich das letzte Mal berichtet habe, ist viel Zeit vergangen und wir haben viel erlebt.
Fast ein Monat lang Sizilien. Entgegen allen Gerüchten, dass hier der Wind nur von vorne oder zu wenig kommt, konnten wir oftmals segeln, der große Gennaker hat uns dabei viel Freude gemacht. So sind wir an der Südküste entlang gesegelt, waren in Marinas, die wir schon früher angelaufen haben wie Marina di Ragusa und Licata. Siracus bezaubert mich immer wieder. Eine fantastische alte Stadt am Meer.
Zwei Tage waren wir bei Maria und Toto in Palma die Montechiaro zu Besuch, die Beiden sind soooo gastfreundlich!!!! Dann Sciacca und die schönen ägadischen Inseln Favignana und Marettima.
Nach einer ausgesprochen schauckeligen Nacht vor Anker starteten wir von dort bei Sonnenaufgang zu unserer Überfahrt nach Sardinien. Ein Tag und eine Nacht hat das gedauert, Wenig andere Schiffe unterwegs, der Mond, die Sterne, das Meer, damit waren wir alleine. Morgens sind wir dann in einer belebten Bucht bei Villasimius angekommen und da ein paar Tage liegen geblieben. Kristallklares Wasser, wunderbar zum Baden.
Die Temperaturen lagen und liegen immer zwischen 28 und 38 Grad, nachts wird es kaum kühler.
Die Ostküste hoch nach Porto Corallo, Navarrese, La Caletta. Jetzt bleiben wir ein paar Tage hier in Olbia, an der Nordküste baut sich gerade ein Starkwind auf, da müssen wir nicht dabei sein.
Montag, 18. Juli 22 05:11:23 Uhr
In der Straße von Messina bzw im Ionischem Meer kurz vor Siracusa.
Gerade geht die Sonne auf - genauso schön, wie sie gestern untergegangen ist.
Noch drei Stunden, dann ist unsere zweite Nachtfahrt dieser Saison zuende.
Es wird nicht die Letzte sein, denn wir wollen ja weiter bis nach Roda de Bara bei Barcelona, dort wird unser Boot ins Winterlager kommen.
Wir haben dem italienischem Festland erst einmal CIAO gesagt, Sizilien und Sardinien lieben wir sehr, dort werden wir weiter segeln.
Erst einmal bleiben wir ein paar Tage in Siracus. Ortigia, der alte historische Teil dieser Stadt, lockt uns und wir werden bummeln gehen, besichtigen und abends ganz bestimmt am Hafen sitzen, die Beine ausstrecken und Schiffe bestaunen.
Heute hatten wir wieder mehrere Zusammentreffen (auf dem Meer ist ja sonst kein Platz), die uns wieder klar macht, dass die großen Yachten von irgendwelchen Blödköpfen gesteuert werden, die ganz ganz gerne kleine Segelboote ärgern.
Mit einem Sonnenaufgang möchte ich Euch einstimmen und auch mit dem Ätna in der Morgendämmerung. Einfach schön!!!!!
Sonntag, 5. Juni 22 SARANDE ALBANIEN
Gestern haben wir Korfu, unsere geliebte Mandraki Marina, verlassen. Der Wind hat uns nach Sarande, Albanien, getrieben, teilweise konnten wir mit 7 Kn segeln.
Wir sind schon traurig, dass Griechenland hinter uns liegt. Hier haben wir schöne Törns gemacht, ein wunderbares Land und tolle Leute kennengelernt. Unseren Plan, nach Odessa zu segeln, ins Schwarze und Asowsche Meer zu fahren, haben wir aufgegeben.
Ein schlimmer Krieg tobt dort. Jetzt werden wir an der albanischen Küste entlangsegeln und auch Montenegro besuchen.
Man muss hier einklarieren, Albanien ist noch nicht in der EU. Dazu gehören so einige Formulare und Kontrollen. Sarande ist eine sehr lebendige Stadt, Strandleben und Promenieren gehören dazu.











