Rund Rügen
Wir sind derzeit in Sassnitz, liegen ganz alleine am Steg. Die letzten Tage waren hier sehr schaukelig, der Wind drückt die Wellen ungeschützt in den Hafen und da kann es einem schon mal schwindelig werden.
Draußen gab es Starkwind, das wollten wir nicht noch haben. So sind wir noch ein paar Tage hier geblieben.
Wir haben viel Zeit, sind erst am nächsten Mittwoch in Barth verabredet und so bummeln wir langsam rechtsherum um diese schöne Insel. Morgen Richtung Greifswalder Bodden und dann noch ein paar Tage in Stralsund.
Es ist Hebst, definitiv, der Wind wirkt stärker, die Wellen höher, es regnet öfter. Die Luftfeuchtigkeit steigt, das Barometer sinkt.
In Lohme haben wir die PALVE zufällig noch einmal getroffen. Danke für das nette Abendessen mit Coq-au-Vin! So haben wir gemütlich im Salon Eurer HalbergRassy den ganzen Abend über das Leben philosophiert.
Jetzt wollen wir demnächst aber wirklich nachhause. Die Saison ist auch für uns bald zu Ende.
Wir freuen uns auf unsere Dusche, die wir ohne Einwerfen von Münzen verschiedenster Art auch länger als 5 Minuten benutzen dürfen, auf das Bett, das sich nicht schaukelt, auf das Haus, welches hoffentlich gegen Regen sicher geschützt ist.
Und wir freuen uns auf unsere Freunde!!!!
barth ... nette kleine stadt am bodden. im sommer soll hier was los sein, man kann es sich gut vorstellen. ein schöner hafen, viele segelboote, vor allem auch viele zeesboote, also traditionelle fischerboote dieser region. siehe foto.
wir haben uns jetzt entschieden, hier das boot in das winterlager zu bringen. leider haben wir keinen hallenplatz in hooksiel bekommen.
wir haben hier mehrere gespräche mit dem werftchef nils rammin und auch dem für elektrik zuständigen peter geführt. wir haben den eindruck, dass sich daraus eine gute zusammenarbeit entwickeln kann.
für uns bedeutet das zwar mehr fahrerei. aber immerhin, nicht so weit wie nach lauterbach. mit dem zug eine stunde weniger.
wir wollen noch ein paar tage hier bleiben, um noch preise und details abzusprechen.
außer uns liegt noch jörg mit seiner hunter hier in der werft, der macht sein boot gerade fertig fürs winterlager. er hat berufsmäßig (jetzt ist er rentner) auch mit elektrik zu tun gehabt, da können wir ne menge lernen. außerdem sind wir per email in kontakt mit torsten, der mit hille und der "infinity" in lagos, portugal, liegt. sie sind auf dem absprung nach madeira und dann capverden. torsten berichtet uns über seine erfahrungen mit seiner HR und zb wassermacher, hydrogenerator, strommangement usw usw. da sind sehr wertvolle berichte für uns.
ende oktober ist die hanseboat in hamburg, da werden wir uns wieder gründlich umschauen.
es ist ziemlich kalt im moment und kein wind, mal sehn, ob sich noch ein törn rund rügen ergibt.
ein paar tage wollen wir schon noch segeln, tagsüber ist es relativ warm, abends kommt die feuchtigkeit.
Barth von oben, darüber der Bodden und west_
nördlicher dann Zingst, Fischland-Darss
und dann die Ostsee
Zeesboot, traditionelles Fischerboot aus dem Bodden
DANKE
Nun, da unser großer Törn 2014 bald dem Ende entgegen geht, möchten wir uns bei den lieben Freunden bedanken, die uns unterstützt haben.
Danke an die vielen Menschen, die uns im Geiste begleitet haben und die ich mit dem Blog hoffentlich gut unterhalten habe. Und Dank an Alle für die vielen Emails!!!
Da sind vor allem Birgit und Jens, die immer genau wussten, wo wir sind. Die unsere Post durchsortiert und vieles eingescannt und an uns per Email gesendet haben. Und immer ihre Hilfe angeboten haben.
Manuela und Thomas, die sich dankbarerweise um den Wasserschaden in unserem Haus und um das WillersHaus gekümmert haben. Damit hat ja keiner gerechnet. Ihr seid so praktisch, danke schön!
Rosel und Konrad, die regelmäßig nach dem Haus geschaut haben und die Post weiterleiteten. Das ist ein beruhigendes Gefühl.
Katharina und Dennis, dies war ein langer Törn, auf dem wir nie den Kontakt zu einander verloren haben. Wir sollten uns bald treffen, wir wohnen ja nicht so weit auseinander. Danke für Eure Unterstützung inklusive Daumendrücken.
Danke an Cilly für ihre Hilfe!!!
An Angelika liebe Grüße, ohne sie würden wir wahrscheinlich gar nicht segeln.
Vielen Dank an Emmo, der uns in der Vorbereitung mit vielen Gesprächen und Tipps geholfen hat.
Grüße an Tim, der uns auf dem ersten kurzen Abschnitt bis Kalmar begleitet hat. Und für Deine Emails, über die ich mich immer besonders gefreut habe. So kurz, so herzhaft.
Silja und Jan, schön wars es, Euch in Kiel zu treffen und für Eure Reisebeschreibung, die mir immer Ideen gebracht hat. Wir sehen uns!
Torsten, auch an Dich Dank für das Treffen in Kiel, zu dem Du extra angereist bist mitten in Euren Reisevorbereitungen, wir segeln in Gedanken mit Euch Beiden in die Karibik. Grüße an Hille, ich lese immer Euren Blog.
Andrea und Sophia, wir freuen uns so sehr auf das erste Nudelessen bei Euch. Schade, dass wir nicht mehr zusammen segeln konnten.
Heide und Gerald, bald kommen wir Euch besuchen. Auf eine schöne Zeit zusammen in Hamburg. Vielen Dank für die vielen süßen Emails mit den Kinderbildern.
Liebe liebe Gabi, wir haben oft an Dich gedacht und gehofft, dass die Krankheit Dich nicht besiegt.
Du bist eine tolle Frau! Was wäre die Welt ohne Dich!
Stefan, danke, dass Du meine Druckaufträge erledigt hast und für die herzlichen Emails. Grüße an Lisa, Deine Mutter und an Wolfram, dem es hoffentlich gut geht.
Breeze, Breeze, this is Luft & Liebe! Hello, Tina und Bengt-Åke. Thank you, we enjoyed the time we spent together!
Jörg aus Bremen, es war spannend mit Dir zu reden, wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!!
Annika und Julian, so eine Nacht auf dem großen Meer zwischen Litauen und Polen, ich werde das nicht vergessen! Es war nett, Euch kennengelernt zu haben.
Danke an die Palve für die spontane Geburtstagsfeier in Vaasa.
An Max ein herzliches Danke für die Reisetipps, leider haben wir es nicht mehr nach Kaliningrad geschafft. Ich habe Deine Reise verfolgt, Hut ab für so eine Strecke als Einhandsegler!
Danke für die Begegnungen mit Jörg und Eva-Maria und Peter und Volker. Trio e uno... Vilm Eowyn.
Nun, da unser großer Törn 2014 bald dem Ende entgegen geht, möchten wir uns bei den lieben Freunden bedanken, die uns unterstützt haben.
Danke an die vielen Menschen, die uns im Geiste begleitet haben und die ich mit dem Blog hoffentlich gut unterhalten habe. Und Dank an Alle für die vielen Emails!!!
Da sind vor allem Birgit und Jens, die immer genau wussten, wo wir sind. Die unsere Post durchsortiert und vieles eingescannt und an uns per Email gesendet haben. Und immer ihre Hilfe angeboten haben.
Manuela und Thomas, die sich dankbarerweise um den Wasserschaden in unserem Haus und um das WillersHaus gekümmert haben. Damit hat ja keiner gerechnet. Ihr seid so praktisch, danke schön!
Rosel und Konrad, die regelmäßig nach dem Haus geschaut haben und die Post weiterleiteten. Das ist ein beruhigendes Gefühl.
Katharina und Dennis, dies war ein langer Törn, auf dem wir nie den Kontakt zu einander verloren haben. Wir sollten uns bald treffen, wir wohnen ja nicht so weit auseinander. Danke für Eure Unterstützung inklusive Daumendrücken.
Danke an Cilly für ihre Hilfe!!!
An Angelika liebe Grüße, ohne sie würden wir wahrscheinlich gar nicht segeln.
Vielen Dank an Emmo, der uns in der Vorbereitung mit vielen Gesprächen und Tipps geholfen hat.
Grüße an Tim, der uns auf dem ersten kurzen Abschnitt bis Kalmar begleitet hat. Und für Deine Emails, über die ich mich immer besonders gefreut habe. So kurz, so herzhaft.
Silja und Jan, schön wars es, Euch in Kiel zu treffen und für Eure Reisebeschreibung, die mir immer Ideen gebracht hat. Wir sehen uns!
Torsten, auch an Dich Dank für das Treffen in Kiel, zu dem Du extra angereist bist mitten in Euren Reisevorbereitungen, wir segeln in Gedanken mit Euch Beiden in die Karibik. Grüße an Hille, ich lese immer Euren Blog.
Andrea und Sophia, wir freuen uns so sehr auf das erste Nudelessen bei Euch. Schade, dass wir nicht mehr zusammen segeln konnten.
Heide und Gerald, bald kommen wir Euch besuchen. Auf eine schöne Zeit zusammen in Hamburg. Vielen Dank für die vielen süßen Emails mit den Kinderbildern.
Liebe liebe Gabi, wir haben oft an Dich gedacht und gehofft, dass die Krankheit Dich nicht besiegt.
Du bist eine tolle Frau! Was wäre die Welt ohne Dich!
Stefan, danke, dass Du meine Druckaufträge erledigt hast und für die herzlichen Emails. Grüße an Lisa, Deine Mutter und an Wolfram, dem es hoffentlich gut geht.
Breeze, Breeze, this is Luft & Liebe! Hello, Tina und Bengt-Åke. Thank you, we enjoyed the time we spent together!
Jörg aus Bremen, es war spannend mit Dir zu reden, wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!!
Annika und Julian, so eine Nacht auf dem großen Meer zwischen Litauen und Polen, ich werde das nicht vergessen! Es war nett, Euch kennengelernt zu haben.
Danke an die Palve für die spontane Geburtstagsfeier in Vaasa.
An Max ein herzliches Danke für die Reisetipps, leider haben wir es nicht mehr nach Kaliningrad geschafft. Ich habe Deine Reise verfolgt, Hut ab für so eine Strecke als Einhandsegler!
Danke für die Begegnungen mit Jörg und Eva-Maria und Peter und Volker. Trio e uno... Vilm Eowyn.
Marina Neuhof im Strelasund (bei Stralsund), 19. September 2014
Wenn Ihr wüsstet, welchen herrlichen Blick wir von unserem Schiff aus in die Natur haben, Ihr würdet alle sofort herkommen, unser Boot entern und dann würden wir zusammen untergehen.
Also kein Foto diesmal.
Seit einigen Tagen sind wir in dem Revier Achterwasser, Peenestrom, Greifswalder Bodden, Rügen, da kennen wir uns aus, das ist uns vertraut. Da kennen wir jede Tonne. Es ist sehr schön, sehr idyllisch hier, viel Natur. Der Wind ist im Moment unser Freund, seitdem wir in Deutschland sind, stimmt die WindRichtung und die Temperatur ist bei angenehmen 20 Grad. Nur abends wird es kühler und die Luftfeuchtigkeit steigt.
Angenehm ist es auch, wieder in der eigenen Sprache zu sprechen und sich nicht selber beim EnglischRadebrechen zuzuhören. (Im Winter wollen wir einen EnglischSprachKurs machen.)
Ungewohnt ist es jetzt für uns, dass wir uns nicht per Funk bei der Border Controll und bei der Traffic Controll in den Häfen anmelden und beim Rausfahren wieder abmelden müssen, so wie es in Polen verlangt wird. Ich frage mich, ob die sich bei der polnischen Hafenkontrolle nicht in die Ecke geschmissen haben vor Lachen, wie ich Świnoujście (Swinemünde) ausgesprochen habe.
Oder Wladaylawowo. Das spricht sich nämlich Wadiswawowo!
Also, außer Englisch lernen wollen wir im Winter auch FreeDiving lernen, das ist Tiefschnorcheln. Einerseits kann man dann unter dem Boot herumschnorcheln, um zu sehen, ob da eventuell was kaputt ist oder sich was in der Schraube verfangen hat. Andererseits ist Schnorcheln natürlich auch was ganz Großartiges, wenn man die Unterwasserwelt beobachten kann.
Wenn Ihr wüsstet, welchen herrlichen Blick wir von unserem Schiff aus in die Natur haben, Ihr würdet alle sofort herkommen, unser Boot entern und dann würden wir zusammen untergehen.
Also kein Foto diesmal.
Seit einigen Tagen sind wir in dem Revier Achterwasser, Peenestrom, Greifswalder Bodden, Rügen, da kennen wir uns aus, das ist uns vertraut. Da kennen wir jede Tonne. Es ist sehr schön, sehr idyllisch hier, viel Natur. Der Wind ist im Moment unser Freund, seitdem wir in Deutschland sind, stimmt die WindRichtung und die Temperatur ist bei angenehmen 20 Grad. Nur abends wird es kühler und die Luftfeuchtigkeit steigt.
Angenehm ist es auch, wieder in der eigenen Sprache zu sprechen und sich nicht selber beim EnglischRadebrechen zuzuhören. (Im Winter wollen wir einen EnglischSprachKurs machen.)
Ungewohnt ist es jetzt für uns, dass wir uns nicht per Funk bei der Border Controll und bei der Traffic Controll in den Häfen anmelden und beim Rausfahren wieder abmelden müssen, so wie es in Polen verlangt wird. Ich frage mich, ob die sich bei der polnischen Hafenkontrolle nicht in die Ecke geschmissen haben vor Lachen, wie ich Świnoujście (Swinemünde) ausgesprochen habe.
Oder Wladaylawowo. Das spricht sich nämlich Wadiswawowo!
Also, außer Englisch lernen wollen wir im Winter auch FreeDiving lernen, das ist Tiefschnorcheln. Einerseits kann man dann unter dem Boot herumschnorcheln, um zu sehen, ob da eventuell was kaputt ist oder sich was in der Schraube verfangen hat. Andererseits ist Schnorcheln natürlich auch was ganz Großartiges, wenn man die Unterwasserwelt beobachten kann.
Die Luft & Liebe ist seit gestern 16 Uhr in Swinemünde, besser Świnoujśie, Es gibt hier einen netten Yachthafen, schön geschützt und sicher liegen wir hier. Świnoujśie ist als Ort nicht so spannend. Wir bleiben noch einen Tag länger, der Wind geht bis 28 Knoten in den Böen.
Ich will Euch nun einige Eindrücke aus den letzten Tagen schildern.
Leba, ein typischer Hafen für diese Gegend, kann aber noch mit einer Besonderheit glänzen.
Eine Wanderdüne (jedes Jahr legt sie bis 10 cm zurück) bringt es bis zu einer Höhe von 42 Meter, dolle Sache. Die Fahrt dorthin findet aber nicht mit einem Kremser statt wie im Internet avisiert, sondern mit einem kleinen Elektrobus, dessen Fahrer ehrlich gesagt, wie der Henker fährt. Ansonsten waren wir auf der Düne nicht so ganz allein, auch viele, viele Deutsche wollen diese herrliche Dünenlandschaft sehen.
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| Kremser Next Generation |
Wanderdüne bei Leba
Da fährt gerade ein Fischerboot durch. Und da müssen wir auch durch. Morgens ist dann alles halb so schlimm.
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| Ganz schön viel Welle! |
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| Volkssport Angeln |
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| Darlowo vor der Drehbrücke |
| Darlowo. Drehbrückenbüro |
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Mit viel Phantasie trimmen wir die Segel, um aus den paar Knoten (so nennt man die Windgeschwindigkeit) ein segelndes Segelboot zu bekommen. Zwischendurch fahren wir durch ein Tiefdruckgebiet. Unter den dunklen Wolken dreht sich der Wind in alle möglichen Richtungen, plötzlich gar kein Wind mehr und plötzlich sehr viel Wind. Ein militärisches Sperrgebiet liegt auf unserer Route, das wir gekonnt umfahren und werden dabei aufmerksam von einem großen Kriegsschiff beobachtet. Wir haben unser Funkgerät an, man kann uns also über Funk erreichen. Tut sich nichts, dann haben wir alles richtig gemacht.
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