Liebe Freundinnen und Freunde,                                 21. Juli 25    

viele SeglerInnen und FreundInnen haben uns angesprochen, warum wir nicht auf unserem Segelboot unterwegs sind.

Die Luft&Liebe liegt in der Marina von Roda de Bara südlich von Barcelona. In 2025 haben wir unser Boot noch keinen Zentimeter bewegt. 

Uns passt das auch überhaupt nicht, glaubt uns. Dieses Jahr sollte ganz anders verlaufen 

Eigentlich sollte unsere geplante Photovoltaik-Flächenanlage in Negenborn längst am Netz sein und Strom liefern. Die Baustelle geht nicht voran. Wir müssen uns in Geduld üben. Ob wir diesen Herbst überhaupt noch segeln können, steht in den Sternen. Traurig. 





CARTAGENA 23. Mai 24

 


9.04.2024 
Anreise wie immer mit der Eisenbahn
über Osnabrück, Mannheim, Marseille zum Winterlager in Torredembarra südlich von Barcelona. Die Luft&Liebe liegt an Land und muss ins Wasser gebracht werden. Anschließend fahren wir nach Roda de Bara, um noch nötige Arbeiten vorzunehmen.
 



 Start am 9.04.2024


Von Huntlosen nach Osnabrück 
und dann umsteigen nach Mannheim 


Mit 314 km/h unterwegs


TGV von Mannheim nach Marseille


Marseille gefällt uns.








 Basilika Notre Dame de la Garde


Weiterfahrt mit dem Zug nach Barcelona und
 dann nach Torredembara.
Endlich Meer in Sicht


In Torredembara in der Werft


Das Boot wird gekrant


In Roda de Bara in der schönen Marina.











 

 Hier einige Bilder aus Puerto de Pollenca. 







 





VILM 117 Luft&Liebe 

VILM 117: LUFT&LIEBE 2023 Mittelmeer. Mallorca

Uns geht es altersgemäß gut. Wir leben hier wie geplant unser Experiment CO2-reduzierten Lebens für RentnerInnen (nach einem erfüllten Arbeitsleben) mit möglichst unter 3 Tonnen CO2 / a Verbrauch.

Konkret, den AFFEN im Griff:

    • Kein Auto, kein Flugzeug, kein Fleisch, Erneuerbarer-Strom, Nahversorung-Ernährung)
    • auf 10 Qm Wohnfläche im Boot
    • mit 2,0 Kw /Tag Strom: (selbsterzeugter Strom - kleine Wind+PV-Anlage für Kühlbox, Licht und Elektronik, wenn der Strom mal nicht reicht, wird das Internet abgeschaltet).
    • 350 Liter Süßwasser pro Monat. Ansonsten alle paar Stunden mal ins 28,5 Grad heiße Mittelmeer.

Das Reisen per Segel ist perse ja erstmal klimaneutral, für den Motor im Hafen und bei Flaute brauchen wir allerdings fast einen Tank Diesel pro Jahr, Anreise per öffentlicher Verkehrsmittel.


Wir liegen in kleinen Buchten vor Anker (kostenlos) und fahren alle drei Tage mit dem Beiboot in einen Ort auf den Markt zum Einkaufen und Biertrinken. Es ist immer viel zu tun an Bord mit Pflege und Reparaturen. Von 10-17 Uhr bleiben wir wegen der Hitze unter Deck im Schatten.


Unser Politzirkus vom Klimazentrum-Kirchhatten läuft weiter per Mail+Internet. Wir lassen gerade für Christas Geburtsort eine PV-Anlage für 180 Haushalte bauen.


Von der Mittelmeer AlarmistInnen-Front::

Wir haben jetzt im 5. Jahr ständige Hitze von 30-40 Grad am Mittelmeer (auch nachts). Überall an den Küsten brennt es. Das Wasser ist nicht nur mit viel Plastikunrat verschmutzt, sondern auch so warm, dass wie im Golf von Mexiko kleine Wirbelstürme entstehen können (in Griechenland sind schon Marinas zertrümmert worden). Der Meeresspiegel ist schon sehr nahe an den Kaikanten. Den Mittelmeertourismus wie bisher wird es schon in 30 Jahren so nicht mehr geben. Die Wohlhabenden leisten sich weiter den CO2-verschwenderischen klimatisierten Urlaub (klimatisiertes Flugzeug, klimatisierte Limousine, klimatisierte Yacht -wie in Dubai oder so). Alle anderen werden Urlaube eher im Norden verbringen müssen. Auch wir werden mit der Luft&Liebe im nächsten Jahr das Mittelmeer verlassen und Richtung Galizien, Bretagne und Irland segeln. Dazu müssen wir allerdings vor Gibraltar und Portugal an den Orcas vorbei, die in den letzten 2 Jahren schon über 100 Segelboote attackiert haben, zwei sind untergegangen. Mit unserem 75. Geburtstag wollen wir ja wieder in der Nordsee liegen.


Erschütternd ist, wie viele Menschen europaweit nicht begreifen wollen, dass unser alter Lebensstil beendet werden muss.


 2023 Juli Nordmallorca Vor Anker vor Port de Pollensa








2022 von Griechenland nach Spanien      2000 Seemeilen VILM 117


05. Mai 22 Anreise 
Von Kirchhatten mit Zug über Innsbruck/Venedig & Fähre 
nach Preveza Griechenland 

Griechenland . Albanien . Montenegro . Kroatien 
Italien: Apulien . Kalabrien . Sizilien . Sardinien
Spanien: Menorca . Katalonien 

15. Oktober 22 Rückreise 
Von Roda de Bara mit Zug über Barcelona und Paris nach Kirchhatten














 OLBIA . SARDINIEN . 16.08.22


Wir liegen in Olbia am kommunalen Quai. Seitdem ich das letzte Mal berichtet habe, ist viel Zeit vergangen und wir haben viel erlebt. 

Fast ein Monat lang Sizilien. Entgegen allen Gerüchten, dass hier der Wind nur von vorne oder zu wenig kommt, konnten wir oftmals segeln, der große Gennaker hat uns dabei viel Freude gemacht. So sind wir an der Südküste entlang gesegelt, waren in Marinas, die wir schon früher angelaufen haben wie Marina di Ragusa und Licata.  Siracus bezaubert mich immer wieder. Eine fantastische alte Stadt am Meer.  

Zwei Tage waren wir bei Maria und Toto in Palma die Montechiaro zu Besuch, die Beiden sind soooo gastfreundlich!!!! Dann Sciacca und die schönen ägadischen Inseln Favignana und Marettima. 

Nach einer ausgesprochen schauckeligen Nacht vor Anker starteten wir von dort bei Sonnenaufgang zu unserer Überfahrt nach Sardinien. Ein Tag und eine Nacht hat das gedauert, Wenig andere Schiffe unterwegs, der Mond, die Sterne, das Meer, damit waren wir alleine. Morgens sind wir dann in einer belebten Bucht bei Villasimius angekommen und da ein paar Tage liegen geblieben. Kristallklares Wasser, wunderbar zum Baden. 

Die Temperaturen  lagen und liegen immer zwischen 28 und 38 Grad, nachts wird es kaum kühler. 


Die Ostküste hoch nach Porto Corallo, Navarrese, La Caletta. Jetzt bleiben wir ein paar Tage hier in Olbia, an der Nordküste baut sich gerade ein Starkwind auf, da müssen wir nicht dabei sein. 



 

 Montag, 18. Juli 22    05:11:23 Uhr


In der Straße von Messina bzw im Ionischem Meer kurz vor Siracusa.


Gerade geht die Sonne auf - genauso schön, wie sie gestern untergegangen ist. 

Noch drei Stunden, dann ist unsere zweite Nachtfahrt dieser Saison zuende.

Es wird nicht die Letzte sein, denn wir wollen ja weiter bis nach Roda de Bara bei Barcelona, dort wird unser Boot ins Winterlager kommen.

Wir haben dem italienischem Festland erst einmal CIAO gesagt, Sizilien und Sardinien lieben wir sehr, dort werden wir weiter segeln. 

Erst einmal bleiben wir ein paar Tage in Siracus. Ortigia, der alte historische Teil dieser Stadt, lockt uns und wir werden bummeln gehen, besichtigen und abends ganz bestimmt am Hafen sitzen, die Beine ausstrecken und Schiffe bestaunen. 


Heute hatten wir wieder mehrere Zusammentreffen (auf dem Meer ist ja sonst kein Platz), die uns wieder klar macht, dass die großen Yachten von irgendwelchen Blödköpfen gesteuert werden, die ganz ganz gerne kleine Segelboote ärgern.

Mit einem Sonnenaufgang möchte ich Euch einstimmen und auch mit dem Ätna in der Morgendämmerung. Einfach schön!!!!!













Liebe Leute,
Ihr werdet Euch fragen, wo sind diese Beiden auf ihrem Segelboot gerade.
Nachdem wir Albanien (kleiner Film aus Tirana anbei) und Montenegro und Dubrovnik erleben konnten sind wir rüber nach Italien gesegelt, ein langer Nachttörn mit durchaus auch ordentlich Wind. Seitdem haben wir die geschichtsträgtige Küste hier erleben können.Jeder Ort mit mindestens einem Castell und mehrere sehr alte Kirchen oder Basiliken oder auch schon mal nen Dom. beeindruckend. 
In St. Maria die Leuca, dort wo die Ägäis auf das Ionische Meer trifft, haben wir jetzt 5 Tage im Porto Touristico gelegen, um mit anderen Seglern den Sturm abzuwettern. Jetzt machen sich alle wieder auf. ihren Weg, wir werden morgen vom Hacken rübersegeln nach Crotone und dann weiter an der Sohle entlang.






















 

 Sonntag, 5. Juni 22 SARANDE ALBANIEN

Gestern haben wir Korfu, unsere geliebte Mandraki Marina, verlassen. Der Wind hat uns nach Sarande, Albanien, getrieben, teilweise konnten wir mit 7 Kn segeln. 

Wir sind schon traurig, dass Griechenland hinter uns liegt. Hier haben wir schöne Törns gemacht, ein wunderbares Land und tolle Leute kennengelernt. Unseren Plan, nach Odessa zu segeln, ins Schwarze und Asowsche Meer zu fahren, haben wir aufgegeben. 

Ein schlimmer Krieg tobt dort. Jetzt werden wir an der albanischen Küste entlangsegeln und auch Montenegro besuchen. 

Man muss hier einklarieren, Albanien ist noch nicht in der EU. Dazu gehören so einige Formulare und Kontrollen. Sarande ist eine sehr lebendige Stadt, Strandleben und Promenieren  gehören dazu. 



Mandraki Marina.   Korfu 



                                                                 Sarande Albanien 









 Sonntag, 29. Mai 22      Ionisches Meer

Nachdem wir in Preveza noch Verschiedenes repariert haben und uns Nasis die Rettungsinsel am Heckkorb neu befestigt hat, haben wir Preveza verlassen. Unser Ziel war die wunderschöne TwoRocksBay, die wir in den letzten Jahren immer gerne angesteuert haben.  Auch jetzt konnten wir das wunderschöne glasklare Wasser genießen.  Wir sind drei Tage dort geblieben. 

Ist mindestens genauso schön wir Buchten in der Karibik.






















Beim Ankern

 

 PREVEZA, Griechenland, Ionisches Meer.     22.Mai 2022

Liebe Leser:innen!

Wir sind endlich wieder auf unserem Boot, es ist noch einiges zu tun, aber dann gehts wieder los mit dem Segeln.

Unter der Devise, wir fliegen ja grundsätzlich nicht, haben wir es auf uns genommen, von Hude nach Hannover, von Hannover nach Innsbruck, von Innsbruck nach Venedig mit der Bahn zu fahren und anschließend mit der Fähre nach Igoumentitsa und von dort nach Preveza mit dem Leihwagen. Niko wird sich freuen.

So kamen wir in den Genuss, dur ch Venedig zu bummeln, in eine Ausstellung der Biennale zu gehen und bei Regenwetter auf dem Markusplatz für schlappe 10 Euro ne Cola zu trinken.


  Hier kommt die Luft&Liebe ins Wasser. 

   








 Aus Korfu, Mandraki Marina.    22. September 21

Ich muss zugeben, so schreibfaul war ich die anderen Jahre nicht, nur einmal was im Blog geschrieben. 

Warum nicht? Anfangs war es permanent sooo sehr warm, wir waren einfach nur froh, wenn wir in der Nähe einer Aircondition sein konnten. 


Das Boot kam ins Wasser, es war unklar, ob der Motor gut läuft. (Danke Wasilis, alles bestens!) Dann sind wir im Ionischen Meer herumgesegelt, das kannten wir schon vom vorletzten Jahr, ich habe nicht viel fotografiert. Oft haben wir uns mit den netten segelnden befreundeten HolländerInnen getroffen, haben in einer Bucht vor Anker abgehangen oder die regionalen Tavernen getestet. 


Weil wir ja unbedingt an der Kommunal- und Bundestagswahl teilnehmen wollten, sind wir am 2. August wieder in Preveza gewesen, in unserer Werft lagen die Briefwahlunterlagen, die wir dann ausgefüllt zum örtlichen Postamt gebracht haben. 

Leider können wir nicht an der Stichwahl zum Bürgermeister teilnehmen, zeitlich zu knapp. 


Dann noch eine Weile im Ionischen Meer gekreuzt. Ein gemütliches Segelrevier, der Wind ist meistens nicht zu stark..   

Dann sind wir noch einmal nach Preveza in die Marina, es war doch schön, mal wieder am Steg zu liegen. 

Die 4 Wochen, die wir hier noch fürs Segeln haben, wollen wir für einen Törn nach NordWestgriechenland nutzen. 



Nach der wunderschönen Bucht "Two Rocks Bay", in der das Boot die ganze Nacht im Schwell tüchtig geschaukelt hat und den zwei Nächten vor Anker bei Petriti liegen wir jetzt in Korfu in der Mandraki Marina und genießen diese herrliche Stadt. 






Unser Boot wird am 12. Oktober gekrant und liegt dann wieder an Land. Wir sind ja mit dem Auto hier, das ist schon ganz schön komfortabel. Wir werden das Boot durchsortieren und alles, was sich so angesammelt hat und überflüssig ist, packen wir ins Auto und wird dann vermutlich unseren Keller verstopfen. 

Mit der Fähre gehts nach Venedig und dann mit dem Auto nachhause. 


 Charlie Watts ist tot!

 











Liebe FreundInnen, wir sind immer noch in Preveza an Land aufgebockt und basteln am Boot herum. Vasilis, der Motorenmensch der Werft, ist vor ein paar Tagen mit einem Teil unseres Motors weggegangen und wir hoffen, er kommt bald wieder und baut das Teil wieder ein.

Solange schwitzen wir hier vor uns hin. Jetzt sinds gerade 36 Grad. Nachts wirds nicht wesentlich kühler.

immerhin brennt es hier nicht, auf Euböa und Peleponnes, da haben die Leute es echt schwer. 

Wir haben es vorletztes Jahr gesehen, wie Löschflugzeuge übers Meer zum Tanken,geflogen sind, das kommt einem so wenig Wasser vor, was die an Bord nehmen..


Jetzt schütten wir uns ordentlich Wasser über den Kopf und gehen dann in eine Taverne und essen was Leckeres. Hier ist es ja schon fast 18 Uhr, bei Euch eine Stunde früher.