Am 6.03. haben wir bereits unsere Anreise nach Griechenland storniert. Unsere Werft, wo unser Schiff liegt, hat uns am 17.03. mitgeteilt, dass Griechenland den Lockdown beschlossen hat. Wir wissen, dass es die Menschen dort nicht leicht haben werden, es gibt wenig Intensivplätze in den Krankenhäusern. Den GriechInnen, die letztes Jahr so wunderbar freundlich zu uns waren, und natürlich allen anderen Menschen auf diesem Planet, wünschen wir, dass wir diese Pandemie mit möglichst wenig Toten überstehen werden.

S T A Y   A T   H O M E !



Die süditalienische Hafenstadt Palermo hat am Montag Seenot-Retter von drei Schiffen für ihren Einsatz für Migranten im Mittelmeer geehrt - darunter die Helfer der deutschen Organisation Sea-Watch.




In 2019 Von Sizilien nach Griechenland und rund um Peleponnes 
1.600 Seemeilen - das sind etwa 3.000 Kilometer
somit haben wir jetzt insgesamt 15.900 Seemeilen also fast 30.000 Kilometer ersegelt. 




 



In der wunderschönen Bucht von Navarino





Liebe FreundInnen,
ich muss mich ja mal wieder melden.
Bisher war alles wunderbar im ionischen Meer und jetzt an der Halbinsel Peleponnes entlang.
Klar, es gibt Tage, da gibt es zuviel Wind, die haben wir bisher in einem Hafen verbringen können. Und es gibt Tage, da ist zuwenig Wind zum Segeln, da hängen wir dann in einer netten Ankerbucht herum und schwimmen und schwimmen und schwimmen. So wie heute. Also, es geht uns sehr gut. Leider gibt es von zuhause sehr traurige Nachrichten, zwei gute Freunde sind gestorben.
Wir haben uns entschieden, rund um den Peleponnes zu segeln. Am 28. September wird das Boot aus dem Wasser gehoben und kommt ins Winterlager in Preveza. Bis dahin werden wir noch viel von Griechenland sehen.